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Willkommen auf der Info-Seite - Antworten auf häufig gestellten Fragen.

Unten finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen von Besuchern dieser Webseite oder meiner Praxis. Falls Sie zu Ihrer Frage keine Antwort auf dieser Seite finden, senden Sie mir eine E-Mail unter

webmaster@praxis-gesundheit-heilen.de

oder rufen Sie mich unter  06575/902744 an (keine Telefonberatung!!!), ich stehe Ihnen aber gerne nach Terminvereinbarung für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

Die Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ ist in der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich geregelt. Es darf sie nur führen,  wer vor einem Amtsarzt eine Überprüfung ablegt und im Besitz einer Erlaubnisurkunde ist.

Wer den Beruf des Heilpraktikers anstrebt wird in der Regel eine 2 – 3 jährige Ausbildung auf einer Heilpraktiker oder praxisorientierten Schule machen. Meist schließt sich noch ein Praktikumsjahr bei einem niedergelassenen Heilpraktiker an. Oft ist der zukünftige Heilpraktiker bemüht,  sich in Sonderseminaren und zusätzlichen Kursen zu spezialisieren bzw. sein Wissen zu vertiefen.

Der Heilpraktiker muß die Anatomie, Physiologie, die Pathologie und die Differenzialdiagnostik beherrschen und in dem von Ihm/Ihr angebotenen Therapieverfahren umfangreiche Kenntnisse haben.

Ein Bundesgerichtsurteil besagt, dass der Heilpraktiker „arztgleiche Kenntnisse“ haben und im Schadensfall auch nachweisen muß. Der Heilpraktiker ist zur ständigen fachlichen Weiterbildung verpflichtet! Preistransparenz durch Gebührenverzeichnis: Die Heilpraktiker haben ein eigenes Gebührenverzeichnis das als Richtlinie für die Honorarsätze gilt und vom Bundeskartellamt überprüft und genehmigt ist. Natürlich kann der Heilpraktiker mit seinem Patienten auch abweichende Honorarsätze vereinbaren. Die Leistungen des Heilpraktikers werden von manchen Privat- oder Beihilfekassen ganz oder zum Teil übernommen.

Für einen Erstbesuch mit eingehender Untersuchung werden in der Regel 40 bis 50 Euro ohne Behandlung, berechnet. Sie sollten sich eine bis eineinhalb Stunden Zeit nehmen. Zusätzlich erbrachte Leistungen, wie z.B. Injektionen, Akupunktur oder spezielle Bluttestverfahren werden gesondert berechnet. Sprechen Sie Ihren Therapeuten auf die entstehenden Kosten an.

Diagnostische Verfahren: Der Heilpraktiker bedient sich in der Regel der Verfahren zur Stellung einer Diagnose, die er beherrscht und die ihm für den jeweiligen Patienten angemessen erscheint. Deswegen braucht sich Patient nicht zu wundern, wenn bei dem einen Heilpraktiker so und bei einem anderen auf andere Art und Weise diagnostiziert wird.

Der Heilpraktiker und seine medizinischen, naturheilkundlichen Verfahren:

Beispiele verschiedener naturheilkundlicher- und medizinischer Heilverfahren:

Pflanzenheilkunde(Phytotherapie): Sie ist die älteste Form der Medizin. Viele Heilpflanzen sind seit Jahrhunderten bekannt und erprobt. Die arzneiliche Aufbereitung ergibt Tinkturen und Extrakte zur innerlichen und äußerlichen Anwendung, Salben und Teezubereitungen.

 

 

 

 

 

 

Homöopathie: Begründer dieser Behandlungsform ist der Deutsche Arzt (1755 – 1843) Dr. Samuel Hahnemann. Arzneimittel aller Art werden durch eine besondere Art der Verdünnung so umgewandelt, dass ihre Wirkungen auf energetischen Informationen  beruhen. Das „ richtige Mittel“ wird durch die Ähnlichkeitsregel bestimmt. Der Therapeut sucht den Wirkstoff der bei einem gesunden Menschen die Symptome hervor rufen würde, die der Kranke schildert.

Biochemie: Dies ist eine Konstitutions- und Substitutionstherapie mit natürlichen mineralischen Salzen. Diese Therapie normalisiert den gestörten Zellstoffwechsel und wurde von Dr. Heinrich Schüßler (1821 – 1898) aus der Homöopathie entwickelt.

Spagyrik: Dies ist eine besondere Form der Arzneimittelherstellung vorwiegend aus Pflanzen, die schon vor dreitausend Jahren im alten Ägypten bekannt war. Im Mittelalter war sie eine Domäne der Alchimisten. Die spagyrischen Mittel werden durch Vergärung, Destillation und Veraschung gewonnen. Wobei auch der richtige Zeitpunkt, sowie die Planetenkonstellation berücksichtigt werden. Die Produktion dieser Mittel ist recht kompliziert.

Manuelle Therapien: Darunter versteht man verschiedene Formen der Massage, Lymphdrainage, die Chiropraktik, Osteopathie aber auch die sanfte Wirbelsäulentherapie nach Dorn – Breuss.

Ausleitverfahren: Sie dienen der Berfreiung von Giften, Schlacken und Schadstoffen, der Ausscheidung von entzündlichen und anderen Reizfaktoren. Die Ausleitungen erfolgen über die Haut, den Darm und die Harnwege. Das Ansetzen von Schröpfköpfen, Blutegeln, das Rödern, Baunscheidtieren und die Kantharidenpflaster sind die häufigsten Methoden der Hautausleitung. Die Darm- und Harnausscheidung werden medikamentös aktiviert. Der seit Jahrhunderten praktizierte Aderlaß ist bewährt zur Kreislaufentlastung und bei Bluthochdruck.

Akupunktur: Sie zählt zur chinesischen Medizin und wird auch in den westlichen Ländern wegen ihrer Effektivität immer beliebter. Beispiele von Indikationen sind: Allergien, Migräne, Schmerzen, Anästhesie, Beheben von Blockaden und vieles mehr. Die verschiedenen Arten der Akupunktur sind Ohr-, Hand-, Augen-, Körperakupunktur mit Nadeln, Reizstrom, Laser. Auf welche Art der Heilpraktiker behandelt liegt in seinem Ermessen.

Unspezifische Reiztherapien: Ihre Anwendungsbereich sind vor allem Therapieresistenzen, Immunschwäche und chronische Infekte. Dabei kann der Therapeut zusätzlich mit Eigenblut arbeiten.

Energetische Methoden: Heilenergien nutzbar zu machen, ist sicher eine sehr außergewöhnliche und wissenschaftlich umstrittene Methode. Doch wenn sie heilsam ist, rechtfertigt sie sich von selbst. Eine der bekanntesten Heilmethoden ist das Reiki, das schon vor mindestens 2000 Jahren genutzt wurde. Wiederentdeckt wurde es von Dr. Mikao Usui, einem japanischen Gelehrten. Reiki wird heute auch in vielen Kliniken angewandt.. Hierbei handelt es sich um das Heilen mit den Händen, bzw. über die Mentalebene.

Psychologische Methoden: die seelische Betreuung des Patienten ist für die meisten Heilpraktiker eine Selbstverständlichkeit. Häufig genug ist der Patient seelisch in so großen Nöten, dass eine Psychotherapeutische Behandlung dringend erforderlich ist. Erfolgreich sind außer Gesprächs-oder Verhaltenstherapie, Heilhypnose, Autogenes Training, Meditationen, Muskelentspannung nach Jakobsen etc. Effektiv wirkt auch bei bestimmten Problemen das Familienstellen nach Hellinger.